Zu bieten hat das kleine Dorf eine ganze Menge. Das ist als Besucherin oder Besucher nicht immer direkt zu erkennen. Was man aber direkt entdeckt: die Landschaft ist kleinteilig und abwechslungsreich. Felder und Weiden werden durch Hecken, Wälder und Hohlwege begrenzt, was der Region ihr charakteristisches Gesicht verleiht. Grünland und Viehhaltung sind hier aufgrund der hügeligen Mittelgebirgslandschaft favorisiert. Die Waldparzellen im Umfeld des Dorfes sind klein und in Privatbesitz. Daher werden diese Wälder zum Teil weniger intensiv bewirtschaftet, was ihnen ein wilderes oder gar chaotischeres Aussehen verleiht. Das ist oft interessanter zu schauen, als ein aufgeräumter Forst. Bäume unterschiedlichen Alters und verschiedener Arten wachsen nebeneinander. Stehendes oder liegendes Totholz bietet Lebensraum für Pilze und Insekten. Ein stehendes, mit Pilzen bewachsenes und durchlöchertes "Insektenhotel" ist ein echter Blickfang im Wald.

Von Egen aus sind die Wege. A1, A2, A3, A5 und A7 ausgeschildert und starten am Wanderparkplatz in Egen.
Falls sie zusätzlich zu den oben beschriebenen Dingen mehr über die Ortsgeschichte, die Einwohner und besondere Orte rund um Egen erfahren möchten, dann sind vielleicht die geführten Wanderungen eine Möglichkeit dazu. Neben einer Führung durchs Dorf sind Themen wie Alte bergische Lebensart, Mühlentour, Liedgut aus dem Bergischen, Tierische Tour (eher für Kinder), Mördertour, Bevertalsperre-Kultur-Tour, Landwehren oder historische Prozessionswege im Repertoire.