Kottmannshausen, das Grüne Herz inmitten des Bergischen Landes.

Nähert man sich im Sommer diesem Weiler, steigt dem Wanderer oder Zweiradfahrer der Duft von Heu in die Nase. Vorbei geht es an zum Teil historischen Gebäuden. Schnatternd werden Sie begrüßt. Stolze Gänse bewachen mit wachsamem Blick die Ufer des Bachlaufs und das Areal der Höfe, während gleichzeitig bunte Rassehühner geschäftig in der Erde scharren. Auf den weitläufigen Wiesen grasen Rinder und Kühe. Ein besonderes Lächeln entlocken dem Wanderer die flinken Zwergziegen, die gelegentlich neugierig an den Zaun kommen.
Direkt neben dem Treiben von Rindvieh, Federvieh und Ziegen kreuzen Sie die Gleise der Huserland Gartenbahn. Wenn Sie zur rechten Zeit wandern, mischt sich das ferne Pfeifen der kleinen Lokomotiven mit dem Schnattern und Meckern der tierischen Hofbewohner zu einer einzigartigen ländlichen Sinfonie.
Zu dick aufgetragen?? Kann sein..
Ich darf so schwärmen! Schließlich lebe ich hier.
Klar, hier riecht es nicht nur nach Heu... Und idyllisch ist es auch nicht immer. Manchmal ist eben auch ein feiner bis kräftiger Güllegeruch zu vernehmen. Und wenn das Bergische Wetter uns mal wieder mit reichlich Wasser von oben verwöhnt, dann sieht es wie überall schon etwas trister aus. Landleben eben.

Ein Foto aus den 1950-er Jahren. Pferd und Wagen waren noch im Einsatz.
