Das Werkeln an der Bahn für den Saisonstart ist ja im vollem Gange. Der Winterschlaf der Anlage ist vorbei. Die Weichen sind allesamt gängig und das Grün im Gleisbett ist auch dahin. Nur an einer Weiche gab es sehr viel zu tun. Hatte ja schon einmal an anderer Stelle von "Schotterbewohnern" berichtet, die allerlei Biomaterial im Schotter versenken. An besagter Weiche war der durch solche Aktivitäten entstandene Humus mittlerweile gegenüber dem Schotter eindeutig in der Überzahl!
Neuer Schotter musste her, der erdige Schotter wurde ausgebaut. Normalerweise würde man dazu die ganze Weiche ausbauen. Dazu fehlte mir aber die Lust. Also die Weiche plus die daran anschließenden Gleise aufgebockt und den alten Schotter abgezogen. Das sparte mir die viele Schraubarbeit und ergab noch einen aprilscherzverdächtigen Anblick eines nach oben gewölbten Buckels.

Der Anblick erinnert mich nämlich an die Köhlbrandbrücke in Hamburg. Die macht auch so einen schönen Buckel. Oder bei einem Ablaufberg. Da nennt man den nach oben gewölbten Bogen aber Eselsrücken.

Der Aprilscherz wäre nun, dass die steile Brücke als eine Art Zufahrtsprüfung für die Leistungsfähigkeit der in den Bahnhof Kottmannshausen einfahren wollenden Lokomotiven dienen könnte. So eine Art mechanischer Zuglängenbegrenzung. Denn lange Züge über steile Rampen zu befördern, war auch beim Vorbild nicht so einfach...






