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Ein mottofreies Bahnvergnügen

Das Interesse am Bahnbetrieb war bei schönem Wetter wieder groß. Auf immer noch grüner Wiese tummelten sich die Leute und auf den Gleisen Loks und Wagen.

Die Bemerkung oben mit der immer noch grünen Wiese rührte daher, dass sich einige Besucherinnen und Besucher über das nicht durchgehend rotbraun verfärbte Gras wunderten. Durch konsequentes Nichtmähen seit Ende Juni war das Grün fast überall im Tal stark genug geblieben, um der Hitze und dem ausbleibenden Regen zu widerstehen.

In der Sonne war es schon ordentlich warm gewesen. Darum genossen die Lokführer auch die Streckenabschnitte im Schatten.

Frisch angeheizt verließ die kleine Dampflok das B W-Gelände bzw. den Anheizstand. Dampffahnen suchte man aber in der warmen Luft vergeblich.

Kleine Feldbahnlokomotiven waren unterwegs mit fröhlichem Personal.

Auch dieser Personal hatte Freude an der Fahrt durchs Huserland.


Natürlich hatten auch die Personale auf den größeren Lokomotiven ihren Spaß.

Die 218 war mit einem Güterzug unterwegs nahe dem Haltepunkt zur toten Katze.

Der freundliche Herr auf der schweren US Diesellok trug an diesem Tag die Hauptlast des Personenverkehrs. Im Einsatz war sein mitgebrachter Sitzwagenzug und seine zweite US-Diesellok.

Nicht ganz voll besetzt war manchmal der Personenzug. Da hatte dann die zweite US-Diesellok eine Betriebspause auf den Abstellgleisen beim Haltepunkt zur toten Katze.

Abgestellte US Lokomotiven. Eine F7 mit Güterzug und die zweite Lok (DD35A?) vom Personenzug standen abgestellt auf den Abstellgleisen oberhalb des Haltepunkts zu toten Katze.

Im Laufe des Tages nahm auch einmal die BR81 und ihr Personal Personenwagen an den Haken.

Die T3 mit schönem Namen Tigerli fuhr am späten Nachmittag auch noch durch das Huserland.
Schön war es mal wieder! Allen die mir geholfen haben und anderweitig zum gelingen des Fahrtages beitrugen, gilt mein herzlicher Dank!
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Stationäre Dampfmaschinen waren der Untertitel des Fahrtages im Fahrplan. Angeheizt bzw. gezeigt wurde aber keine derartige Einrichtung. Statt dessen konzentrierte sich alles auf den Fahrbetrieb.

Klein aber oho! Fleißig befuhr das Maschinchen die Gleise im Huserland. Das imposante Signalhorn am Bedienwagen sorgte dafür, dass niemand den heran nahenden kurzen Zug nicht wahr nahm.

Ein von einer F7 gezogene US-Güterzug im Maßstab 1:10 bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof Kottmannshausen.

Ein moderner Glaskasten, könne man sagen. Auf Info-Tour auf der Strecke. Nur ohne Dampf und ausschließlich elektrisch. Das durchsichtige Lokgehäuse bot den Gästen im Huserland einen freizügigen Einblick in die verbaute Technik. Eine gute Idee, denn denn welche Komponenten von Antrieb bis hin zur Steuerung in einer Lok verbaut sind, ließen sich bei dieser Maschine gut nachvollziehen.

Die Zuschauer fasziniert natürlich auch immer wieder die Dampflok. Und wenn man am Anheizstand freie Blicke auf die Bedienelemente im Führerstand einer Dampflok erhaschen kann, bringt das so manches informative Gespräch mit dem Lokpersonal in Gang.

Reges Interesse bei den Fahrgästen auf Zügen in Richtung Ponnyhof erregten auch diese fünf Pilgrimgänse. Sie hatten nur noch wenig Scheu vor den immer wieder in den Bahnhof rollenden Personenzügen.

Fahrgäste bei schönem Sommerwetter unterwegs im Huserland. Die "Hitzewelle" machte an diesem Tag glücklicherweise mal eine Pause.
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Hauptdarsteller Koef (eigentlich...)
Diese Kleinlok für den Rangierdienst auf Bahnhöfe hätte Hauptdarsteller des Tages sein sollen. Aber wieder einmal kamen Lokomotiven diesen Typs kaum aus dem heimatlichen Lokschuppen heraus. Immerhin war aber eine Koef2 auf dem Gelände!

Welch schönen Glanz der rote "Kleine" in der Sonne bot! Abgestellt auf einem der Gleise an der Drehscheibe wartete die kleine Rangierlokomotive auf ihren Einsatz.

Reger Betrieb auf den Gleisen herrschte aber dennoch. Die BR81 war angeheizt und rollte in Richtung Streckengleis. Letztendlich war dieser Loktyp ja auch eine Rangierlok. Jedoch für den schweren Verschubdienst auf Bahnhöfen eingesetzt.

Zunächst war die BR81 ohne Zug auf der Strecke unterwegs...

Die BR81 hatte im Hauptbahnhof schon einen Güterzug am Haken.

Gerade war die BR81 mit ihrem Güterzug aus Huserland Mitte ausgefahren.

Die Diesellok der BR218 war im Hauptbahnhof auf einem der zur Schotterverladung gehörenden Gleise mit einem kurzen Zug am Haken abgestellt.

Unterwegs wurde die BR218 auch abgelichtet. Jedoch bisher nur mit einem kurzem Güterzug. Das wird sich aber bald (-jedoch nicht an diesem Fahrtag-) ändern...

Eine englische Schnellzuglok unterwegs im Huserland. Dieser Maschine bei der Fahrt aufs Triebwerk zu schauen macht große Freude. Fast anmutig bewegen sich Stangen und Hebel hin und her. Und das, obwohl die Lokomotive zügig rollt. Demnächst ist das vielleicht einmal auf Video zu sehen...

Zum Erahnen was sich alles an der großrädrigen Maschine bezüglich des Fahrwerks bewegen konnte. Leider habe ich bei der Vorbeifahrt der Maschine den die Bewegung andeutenden "Wischeffekt" nicht hinbekommen.

Dieser US-Zug übernahm den Großteil der Personentransporte des Fahrtages. Für mich immer wieder ein erfreulicher Anblick, wenn der lange Personenzug, von den zwei schweren US-Dieselloks angetrieben, durchs Huserland fährt.

Eine weitere US Diesellok vom Typ F7A war auf den Gleisen unterwegs und zog einen kurzen US-Güterzug durchs Land. Mit einem Caboose am Zugschluß .

Betrieb gab es auch im Bahnhof Ponnyhof. Der mit einer V60 Rangierlok bespannte Güterzug wurde gerade gekuppelt, während ein Personenzug in den Bahnhof einfuhr. Bahnhof Ponnyhof war an diesem Tag ein gefragtes Ziel. Denn dort gab es an diesem Tag Gänse und kleine Gänseküken zu bestaunen.

Die Gans passte gut auf ihre noch sehr jungen Kinder auf!

Auch mit Dampf (BR99) bespannte Güterzüge waren auf den Gleisen unterwegs. Hier abgelichtet in der Ausfahrt-Weichengruppe des Hauptbahnhofes Kottmannshausen.


Vom Streckendienst zurück gekehrt, wartete die Zechenlok Anna N.8 auf die Drehung aufs Gleis zum Abrüsten. Und das, obwohl ihre Sicherheitsventile noch "säuselten"...

Viele Zaungäste waren zum Fahrtag ins Huserland gekommen. Unter anderem auch dieser tierische Gast. Ein Fischreiher. Ob der Vogel nun weiblich oder männlich war, ist nicht herausgefunden worden. Ich glaube aber den Gedanken des Tieres bei seinem Beobachten erahnt zu haben: "Die spinnen, die Eisenbahner! Rangieren da wie wild am Teich herum und ich komme heute an keinen Fisch".
Drum flog er dann auch wenig später krächzend (schimpfend?) davon.
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Der erste Fahrtag des Jahres im Huserland

Der erste Mai. Endlich, so war es zu hören.. Denn zahlreiche große und kleine Fans der Personen befördernden Garteneisenbahn fanden mit und ohne Lokomotive den Weg ins Huserland. Es grünte und blühte ringsherum. Die Sonne lachte zum Saisonstart vom blauen Himmel herab. Beste Bedingungen zum Fahrvergnügen sowohl bei den Lokpersonalen als auch bei den Besucherinnen und Besuchern. Aber die Freude blieb nicht ungetrübt.

Hinein in den fröhlichen Tag platze die Nachricht von Tod unseres Eisenbahnerkollegens Peter Geyer. Seit 2007 war er regelmäßiger Gast im Huserland. Mit und ohne Lok. Mit jeder Menge gespendeter Kuchen im Gepäck. Meistens fröhlich und voller Ideen bezüglich Fahrzeugbau, bereicherten er und seine Frau seither die Huserlandfahrtage.
Peter, wir werden dich vermissen!
Seiner Familie wünsche ich viel Kraft und reichlich Unterstützung von Freunden und Bekannten um durch die schwere Zeit zu kommen.

In Summe waren zeitweise bis zu 28 Lokomotiven im Einsatz. Reger Betrieb herrsche dadurch auf fast allen Gleisen. Sowohl im Rangierbahnhof als auch im Bahnhof Ponnyhof am anderen Ende des "Huserland-Streckennetzes".

Der abgestellte Güterzug kurz vor der Abholung. Der Klappdeckelwagen am Zuganfang war zu Bremszwecken mit einer Achse kurzerhand aus den Schienen gehoben worden.

Rangieren im Bahnhof Ponnyhof. Für einige Personale immer wieder ein Vergnügen!

Warten auf den nächsten Einsatz. Der Lokführer des Switchers wartete auf den nächsten Auftrag zur Zusammenstellung eines Güterzuges.


Während es auf den Endbahnhöfen eher gemächlich vor sich ging, herrschte im Umfeld des Hauptbahnhofs reges "Wuseln". Auf einen Personenzug wartende Passagiere auf der einen Seite und gegenüber, an den Anheizgleisen, die Dampflokpersonale beim Aufrüsten ihrer Maschinen. Es boten sich den ganzen Tag schöne Ansichten von Loks und Wagen. Siehe auch folgende Fotos.















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Das Werkeln an der Bahn für den Saisonstart ist ja im vollem Gange. Der Winterschlaf der Anlage ist vorbei. Die Weichen sind allesamt gängig und das Grün im Gleisbett ist auch dahin. Nur an einer Weiche gab es sehr viel zu tun. Hatte ja schon einmal an anderer Stelle von "Schotterbewohnern" berichtet, die allerlei Biomaterial im Schotter versenken. An besagter Weiche war der durch solche Aktivitäten entstandene Humus mittlerweile gegenüber dem Schotter eindeutig in der Überzahl!
Neuer Schotter musste her, der erdige Schotter wurde ausgebaut. Normalerweise würde man dazu die ganze Weiche ausbauen. Dazu fehlte mir aber die Lust. Also die Weiche plus die daran anschließenden Gleise aufgebockt und den alten Schotter abgezogen. Das sparte mir die viele Schraubarbeit und ergab noch einen aprilscherzverdächtigen Anblick eines nach oben gewölbten Buckels.

Der Anblick erinnert mich nämlich an die Köhlbrandbrücke in Hamburg. Die macht auch so einen schönen Buckel. Oder bei einem Ablaufberg. Da nennt man den nach oben gewölbten Bogen aber Eselsrücken.

Der Aprilscherz wäre nun, dass die steile Brücke als eine Art Zufahrtsprüfung für die Leistungsfähigkeit der in den Bahnhof Kottmannshausen einfahren wollenden Lokomotiven dienen könnte. So eine Art mechanischer Zuglängenbegrenzung. Denn lange Züge über steile Rampen zu befördern, war auch beim Vorbild nicht so einfach...


