Grund zum Feiern:
25 Jahre Huserland - ein eher stilles Jubiläum

Und eine Neuheit zum Fest: Züge treideln...

Im Vorfeld haben meine Frau und ich uns viele Gedanken gemacht, wie wir diesen denkwürdigen Tag feiern könnten. Eingefallen ist uns dazu recht viel! Beispielsweise eine Art Sommerfest mit Grillvergnügen. Blaskapelle auf dem Zug, mal wieder eine Nachtfahrt, oder gleich an zwei kompletten Tagen fahren. Eine Bildershow oder und ein kleines Heft mit Ereignissen und Ansichten der vergangenen, bewegten und schönen Jahre dazu. Aber... das bedeutet, in welcher Form auch immer, viel Arbeit. Daher hatte ich mich mit dem zugegebenermaßen nicht ganz so freundlichen Gedanken durchgesetzt, wir machen selber einmal nichts. Außer einen ganz normalen Fahrtag. Wir lassen uns mal von unseren Eisenbahnkolleginnen und Kollegen überraschen...

Gratulation mit Gitarre

Die Überraschung war gelungen. Von den Eisenbahner*innen hatte niemand dieses Jubiläum auf dem Schirm gehabt. Wohl aber eine Nachbarin (sie ist keine Bahnliebhaberin!) aus dem nahe gelegenen Dorf Egen. Sie kam mit Ehemann und Gitarre auf den Platz. Der Ehemann hielt Liederzettel und Noten, während die Nachbarin ein eigens für den Jubeltag komponiertes Lied ( Melodie: Eine Insel mit zwei Bergen...) vortrug. Dass hat uns allen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert! Und das Mitsingen ging beim Refrain auch noch sehr schön. Zum Anhören des Liedes können sie auf den Youtube-Huserland-Kanal wechseln...
Natürlich haben die Bahnkolleg*innen durch ihre Anwesenheit und mit den vielen mitgebrachten Loks und Wagen und Loks den Tag ebenfalls mehr als geehrt!
Für dieses Engagement danken die "Huserländer" allen recht herzlich!"

Das Huserland oberer Teil

Der Tag zeigte sich schon am frühen Morgen in Jubelstimmung. Mit Sonne und Schäfchenwolken am Himmel wollte es und wurde es ein schöner Fahrtag. Schon in der Frühe waren lange Züge auf dem Gleis.

Zei Züge im Hauptbahnhof Kottmannshausen

Zwei Güterzüge standen am Morgen abfahrbereit auf den Gleisen des Hauptbahnhofs. Die beiden Dieselloks waren zumindest für das Huserland neu. neue Güterwagen waren auch einige dabei.

Doppeltraktion

Freude am fahren mit dem Güterzug. Am neuen Anheizstand ging es gemütlich vorbei in Richtug Paradestrecke.

Züge im Bahnhof Ponnyhof

Der Personenzug hatte auch schon früh einen Passagier nach Ponnyhof befördert. Dort wartete schon ein Güterzug auf die Ausfahrt. Passagier und Lokführer hatten sich was zu erzählen. Darum verzögerte sich die Ausfahrt noch eine Weile.

Rangierdiesellok

Die V60 der Familie Niggemann. Ein kompaktes Fahrzeug, welches daher gut zu transportieren ist. Und schön ist sie auch noch! So kam sie auch einmal ins Huserland!

Haube der Rangierlok bzw. Frontanscicht der Maschine

Ein schönes Gesicht hat die kleine Rangierlok! Hat Spaß gemacht, sich einmal vor ihr ins Gleis zu legen und zu fotografieren.

Muldenkippwagen

Die V60 hatte insgesammt drei Güterwagen am Haken. Zwei Flachwagen mit Drehgestellen für den Personentransport und am Zugschluß lief dieser wunderschöne DB-Muldenkipper.

Kranwagen mit Kranschutzwagen

Dieser liebevoll auf den namen "Wotan" getaufte Kran harrte auf eine Probefahrt in einem Zugverband. Eine Abnahhmefahrt erfolgte bisher aber noch nicht, da die Fertigstellung des Kranes mit dem Schutzwagen erst kurz vor unserem Fahrtag möglich war. Zunächst war sich der Wagenbauer - Peter geheißen - aber noch nicht so sicher, ob denn die geforderten Eigenschaften wie Laufruhe, Entgleisungssiccherheit und so weiter vorliegen würden. Dennoch sollte unbedingt eine Probefahhrt stattfinden! So machte er sich zunächst einmal ohne Lokauf die Strecke... Zugmaschine war er dann auch höchstpersönlich.

Kran mit Zugseil und menschlicher Zugvorrichtung

So sah man den Peter die Steigung in Richtung "Haltepunkt zur toten Katze" hinauf laufen. Im Schlepp befand sich sein Kran mit dem Schutzwagen. Mittels Seil hatte er sich als Zugmaschine vor den Kran gespannt und beförderte kurzen Zug über die Strecke. Am Zugschluß folgte ihm ein junger Mann und sicherte die Fuhre nach hinten ab. Das Huserland wäre nicht das Huserland, wenn dieses Ereignis nicht entsprechend kommentiert worden wäre.
Der Begrif Treidelpeter machte plötzlich die Runde...

Kran angehangen.

Nachdem sich das Treideln zwar als erfolgreich, aber auf Dauer als zu ansterngend erwies, erfolgte nach einer Runde treideln durchs Huserland der Test am Haken einer Dampflok.
Treidelpeter wollte aber sein gespann während der fahrt im Auge haben und strebte zielstrebig auf den Sitzwagen zu.

Kranzug auf Probefahrt

Die Beobachtung des Kranzuges war durch das falsch herum auf dem Sitzwagen hocken während der ganzen Fahrt gesichert. Und es ist überliefert, dass der Kran "Wotan" und sein Schutzwagen die Prüfungen erfolgreich absolviert hat und für den Einsatz im Zugverband zugelassen wurde. Damit dürfte das Treideln sein Ende gefunden haben. Ob der Meister Peter seinen neuen Namen jemals wieder los wird, ist eher unwahrscheinlich!

Kommend von Ponnyhof

Betrieb in Richtung bzw. von Ponnyhof. Dort wurde wieder schön rangiert und Eisenbahn gespielt.

Koef III

Vorbeifahrt am neuen Anheizstand.

Am Anheizstand

Am Anheizstand. Die BR55 war an den Spülluken undicht... War an diesem Tage leider nicht zu beheben.

Betrieb am Anheizstand

Der neue Anheizstand. Immer noch eine Baustelle. Der Schotter am Boden, ein Wasseranschluss und eine Treppe fehlten zwar noch, aber zwei Gleise waren schon benutzbar. Schön war, dass nun das "heizende Volk" näher am Publikum ist und dementsprechend mehr Beachtung findet.

Langer Zug

Der Nachwuchs durfte beim Lokfüher und Opa mit auf den Führerstand.

BR55

Die eigene Ehefrau wurden ebenfalls gerne mitgenommen.

BR55 in der Sonne

"Mit ohne" Passagier konnte man natürlich auch fahren, hi, hi.

Güterzüge

Jeweils viele Wagen am Haken hatten diese beiden Züge.

Gänse auf der Bahn

Diese beiden Gänsevögel betrachteten ebenfalls mehr oder weniger das Bahnvergnügen. Ob sie sich gedacht haben, die spinnen, die Eisenbahner?

 

 

 

 

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