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Der erste Fahrtag des Jahres im Huserland

Der erste Mai. Endlich, so war es zu hören.. Denn zahlreiche große und kleine Fans der Personen befördernden Garteneisenbahn fanden mit und ohne Lokomotive den Weg ins Huserland. Es grünte und blühte ringsherum. Die Sonne lachte zum Saisonstart vom blauen Himmel herab. Beste Bedingungen zum Fahrvergnügen sowohl bei den Lokpersonalen als auch bei den Besucherinnen und Besuchern. Aber die Freude blieb nicht ungetrübt.

Hinein in den fröhlichen Tag platze die Nachricht von Tod unseres Eisenbahnerkollegens Peter Geyer. Seit 2007 war er regelmäßiger Gast im Huserland. Mit und ohne Lok. Mit jeder Menge gespendeter Kuchen im Gepäck. Meistens fröhlich und voller Ideen bezüglich Fahrzeugbau, bereicherten er und seine Frau seither die Huserlandfahrtage.
Peter, wir werden dich vermissen!
Seiner Familie wünsche ich viel Kraft und reichlich Unterstützung von Freunden und Bekannten um durch die schwere Zeit zu kommen.

In Summe waren zeitweise bis zu 28 Lokomotiven im Einsatz. Reger Betrieb herrsche dadurch auf fast allen Gleisen. Sowohl im Rangierbahnhof als auch im Bahnhof Ponnyhof am anderen Ende des "Huserland-Streckennetzes".

Der abgestellte Güterzug kurz vor der Abholung. Der Klappdeckelwagen am Zuganfang war zu Bremszwecken mit einer Achse kurzerhand aus den Schienen gehoben worden.

Rangieren im Bahnhof Ponnyhof. Für einige Personale immer wieder ein Vergnügen!

Warten auf den nächsten Einsatz. Der Lokführer des Switchers wartete auf den nächsten Auftrag zur Zusammenstellung eines Güterzuges.


Während es auf den Endbahnhöfen eher gemächlich vor sich ging, herrschte im Umfeld des Hauptbahnhofs reges "Wuseln". Auf einen Personenzug wartende Passagiere auf der einen Seite und gegenüber, an den Anheizgleisen, die Dampflokpersonale beim Aufrüsten ihrer Maschinen. Es boten sich den ganzen Tag schöne Ansichten von Loks und Wagen. Siehe auch folgende Fotos.















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- Michael
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Das Werkeln an der Bahn für den Saisonstart ist ja im vollem Gange. Der Winterschlaf der Anlage ist vorbei. Die Weichen sind allesamt gängig und das Grün im Gleisbett ist auch dahin. Nur an einer Weiche gab es sehr viel zu tun. Hatte ja schon einmal an anderer Stelle von "Schotterbewohnern" berichtet, die allerlei Biomaterial im Schotter versenken. An besagter Weiche war der durch solche Aktivitäten entstandene Humus mittlerweile gegenüber dem Schotter eindeutig in der Überzahl!
Neuer Schotter musste her, der erdige Schotter wurde ausgebaut. Normalerweise würde man dazu die ganze Weiche ausbauen. Dazu fehlte mir aber die Lust. Also die Weiche plus die daran anschließenden Gleise aufgebockt und den alten Schotter abgezogen. Das sparte mir die viele Schraubarbeit und ergab noch einen aprilscherzverdächtigen Anblick eines nach oben gewölbten Buckels.

Der Anblick erinnert mich nämlich an die Köhlbrandbrücke in Hamburg. Die macht auch so einen schönen Buckel. Oder bei einem Ablaufberg. Da nennt man den nach oben gewölbten Bogen aber Eselsrücken.

Der Aprilscherz wäre nun, dass die steile Brücke als eine Art Zufahrtsprüfung für die Leistungsfähigkeit der in den Bahnhof Kottmannshausen einfahren wollenden Lokomotiven dienen könnte. So eine Art mechanischer Zuglängenbegrenzung. Denn lange Züge über steile Rampen zu befördern, war auch beim Vorbild nicht so einfach...
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- Michael
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Der Frühling ist ja schon kalendarisch angekommen (20.März). Jetzt, Anfang April sind auch die Außentemperaturen schon im zweistelligen Bereich angekommen. Es wächst, grünt und zum Teil blüht es auch. Das Gras auf der Wiese ist so satt grün. Die Gewächse im Gleisschotter streben zahlreich und mit Macht gen Himmel.
Meine Freunde aus der örtlichen Bergbauabteilung werfen keine Haufen mehr auf. Das ist erfreulich. Darum sind jetzt all ihre Hügel geschliffen und auch die Wühlmausgänge gewalzt. Stellenweise war auch schon Mähen angesagt! Auch alle Blätter aus dem letzten Herbst sind schon aufgesammelt oder fortgeweht..

Das Wachstum diverser Pflanzen im Gleisbett ist imposant. Bevor alles zugewuchert ist, muss ich ihnen mittels thermischer Behandlung das Wachsen für eine Weile abgewöhnen. Mit einem Gasbrenner habe ich im oberen Teil der Anlage begonnen, alles Pflanzliche oberflächlich zu verbrennen. Das dauert und geht eher gemächlich von statten.

Und was man bei der genauen Betrachtung der Szenerie in den Gleisen so alles entdeckt.
Kupplungs-Ketten, Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben, Kohlestücke und sogar ein Manometerteil.

Jedes einzelne Hälmchen und jedes Blattwerk wird aufgesucht und gedörrt...

Natürlich kommt auch ein Arbeitszug zum Einsatz. Material, Werkzeug und Gasflasche müssen ja Vorort gebracht werden. Per Bahnfracht geht das bequem.
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Der Frühling streckt schon seine Fühler aus. Es gab schon einige warme Tage mit Temperaturen über 10 Grad. Schneeglöckchen massenhaft, Narzissen vereinzelt und Krokusse auch schon in nennenswerter Zahl, tauchen aus dem Boden auf. Aber im Huserland ist es noch ruhig. Die "Schrauberei" an der Huserland-Internetseite hatte und hat noch bis zum 8. März Priorität. Aber dann...

Jedenfalls liegen die Schienen derzeit noch im Winterschlaf. Äste und Laubreste liegen noch herum. Mitten im Gleis sprießt auch schon das eine oder andere Kraut gen Himmel. Seltsam schauen die Hinterlassenschaften einiger Schotterbewohner aus. Die ziehen Steine, Moos und Laubreste, beziehungsweise die Stängel der ehemaligen Blätter, in die Tiefe. Ich weiß nicht, ob sie da immer zu viel auf einen Streich wollen. Jedenfalls ist die Stelle am "Schachteingang" irgendwann verstopft. Und so steht da dann da ein Strauß aus dem ganzen Zeug auf einem Steinhaufen, mitten im Gleis. Macht natürlich auch keiner mehr weiter...

Und da sind noch meine Freunde von der Abteilung Bergbau. Die waren den ganzen Winter aktiv. Ein Meer von Erdhügeln haben sie angelegt Belüftungsschächte seien das, haben sie mitgeteilt. Kein Problem in der Wiese. Die werden, wenn der Boden trocken und hart geworden ist, eingeebnet. Warum lasse ich den Boden erst hart werden? Weil sonst die Maulwurfgänge und die Belüftungslöcher einstürzen und die Maulwurfgilde immer wieder neu graben muss. Und das machen die mit einer Inbrunst...

Erde im Schotter. Das bedeutet auskoffern und säubern. Oder mit sauberen Steinen den Bereich neu einschottern.




