Gartenbahn in Dänemark
Sommer 2003 Zu Besuch bei den
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Urlaub in Dänemark. Eine schöne Sache! Zumal wenn es in der Nähe des Urlaubsortes auch eine Gartenbahn gibt und “zufällig” ein Fahrtag
abgehalten wird. Unweit von Kopenhagen in der Nähe von Roskilde findet sich die Anlage.
(Wegbeschreibung auf der Homepage des Vereins) 1200m Strecke schlängeln sich durch die hügelige Landschaft einer ehemaligen und wieder
verfüllten Kiesgrube. Drei Spurweiten, 127mm, 144mm und 184mm stehen zur Verfügung. Die Fahrt führt abwechslungsreich durch Wald, über zahlreiche Brücken und ein Viadukt sowie durch tiefe Geländeeinschnitte.
Die maximale Steigung beträgt ca 1,5%.
Eine Schmalspurbahn mit ca 4 km Strecke, die Hedelands Veteranbane
führt unmittelbar am Gelände der Kleinbahn vorbei. An der gemeinsamen Haltestelle (siehe auch Gleisplan) können die Fahrgäste auf die Züge der jeweils anderen Bahn umsteigen. Die
Schmalspurbahn beförderte am Tag meiner Anwesenheit reihum mit zwei Dieselloks und einer Dampflokomotive im GmP mit offenen Waggons Personen.
“Alex “ spricht sehr gut deutsch und hatte freundlicherweise einiges zur Anlage erläutert. Obwohl er eigentlich als
Schaffner auf dem Bahnsteig tätig war. Er und sein Freund “Arne” arbeiten gemeinsam an verschiedenen Projekten in 7 1/4 Zoll die auf einer privaten Anlage daheim ausprobiert werden können. Die
Brandhoej-Bahn plant im nächsten Jahr ein internationales Treffen auf ihrem Gelände zu veranstalten.
Norden
Auf dem Gleisplan (Vergrößerung durch Anklicken) zeigt die Streckenführung. Im Zentrum des Geländes findet sich der mit drei
Durchgangsgleisen ausgestattete Bahnhof mit einer attraktiven Überdachung. Gegenüber dem BW mit Drehscheibe und aufgeständerten Anheizgleisen findet sich das Vereinshaus mit Versammlungsraum,
Werkstatt und Lokschuppen im Keller. Die Zufahrt zum Schuppen erfolgt über in Sägefahrt zu erreichende interessante Schwenkbühne. Am Ende des Ausziehgleises gibt es eine Verladerampe für die
PKW-Verladung.
Ansichten des Vereinsheimes. Die auf dem rechten Bild erkennbare, oben bereits erwähnte, Schwenkbühne läßt sich
seitlich und in der Höhe verstellen. So lassen sich viele Gleise und die Werkstatt effektiv erreichen. Links erkennt man die Drehscheibe und die erhöht angeordneten Anheizgleise.
Über die Drehscheibe erfolgt die Zufahrt zu den beiden PKW-Verladegleisen und Lokschuppen. Die Scheibe wird von Hand
bewegt und über einen Wurfhebel in der gewünschten Position verriegelt.
B e t r i e b
Betrieb! Viele große und kleine Passagiere wollen eine Fahrt auf der Bahn unternehmen. Befördert werden
sie von dem elektrisch angetriebenen Modell des IC3 der DSB auf 7 1/4 Zoll-Gleisen. Die rote 5-Zoll-Dampflokomotive vom Typ Simplex befährt den kürzeren Teil eines Rundkurses im höher gelegenen
Teil der Anlage.
Blick durch die Röhre des Viadukts in den langen Einschnitt.
Rückkehr des Zuges in den Bahnhof.
Den Tender der sich auf dem Anheizgleis sonnenden Dampfok 46521 ziert das Logo der “British Railways” Links eine Innenansicht aus dem Führerhaus.
Interessant: Zwei Wasserstandanzeigen!
Die rote Simplex wurde abgelöst vom Modell der grünen Dampflok 46521 englischer Bauart. Nachdem der Meister der Maschine die Lok
langsam angeheizt hatte, rangierte er die Lokomotove über die Drehscheibe auf das Streckengleis.
Start- und Endpunkt einer jeden Reise: der dreigleisige Bahnhof mit der wunderschönen Bahnsteigüberdachung.
Nachdem die Dampflok der British Railways die dampfgeführte Personenbeförderung übernommen hat wird die Simplex auf
den Anheizgleisen abgerüstet. Man achte einmal auf die Art der Wasserentfernung mittels ausrangierter Kunststoffspritze. Einfach und äußerst wirkungsvoll!
Streckenansichten
Vom Bahnhof aus geht es im Rechtsverkehr in westlicher Richtung auf die Strecke.
Der tiefe Einschnitt mit imposanten Böschungen und dem Viadukt im Hintergrund
Im leichten Gefälle rollt man auf einem 2-gleisigen Abschnitt zu Tale...
Die Gitterbrücke auf diesem Foto ist bereits passiert. Hier schließt sich der Bahnsteig des
gemeinsamen Haltepunktes an ( dummerweise nicht im Bild sichtbar)
Links im Bild verläuft der “Obere Kreis”. Über die Gitterbrücke des großen Einschnittes gelangt man auf das
Viadukt um dann unmittelbar dahinter die Einfahrtgleise des Bahnhofes aus östlicher Richtung zu erreichen.
Unter dem Bogen des Viadukts hindurch geht es durch einen Tiefen Geländeeinschnitt zur gemeinsamen
Haltepunkt mit der Schmalspurbahn
Vom Haltepunkt aus geht es am Viadukt vorbei zurück auf dem zweigleisigen Abschnitt wieder den Berg
hinauf. Nach kurzem eingleisigem Abschnitt trifft man auf den “oberen Kreis
Links: Weichenantrieb für ortsbediente Weiche
Zum Schluß noch eine Beispiel-Ansicht einer Weiche für drei Spurweiten. Diese hier ist im westlichen Gleisvorfeld im
von mir sog. “Oberen Kreis” eingebaut. Dieser Kreis besitzt nämlich ausschließlich durchgehend das Gleis für alle drei Spurweiten. Schön kompliziert, oder?